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Unsere Aufgabe:

 

Die Arbeit der Ratsfraktion orientiert sich am gemeinsam mit dem Ortsverband erarbeiteten Kommunalen Arbeitsprogramm, welches im Jahr 2001 sein 30-jähriges Jubiläum "feierte".

Inzwischen wurde das Kommunale Arbeitsprogramm neu gegliedert.


Langfristige Orientierung bilden: 
 
• Die kommunalpolitischen Leitlinien der FDP Stuhr (03/04).


Für die Tagesarbeit wurde auf der Grundlage dieser Leitlinien ein neues Arbeitsprogramm entwickelt:


Stark vor Ort - die FDP in Stuhr

Die FDP in Stuhr hat die kommunalpolitische Arbeit unter ihr Motto und Ziel,


Stuhr - eine l(i)ebenswerte Gemeinde


gestellt. Dazu gehört auch, dass wir uns selbst bei angespannter Situation der gemeindlichen Finanzen nicht für die Erhöhung kommunaler Steuern aussprechen konnten.


Das wollen wir auch in Zukunft nicht tun.


Wir wollen auch keine Finanzmittel für Projekte aufwenden, die in der Zukunft keinen Vorteil für die gemeindliche Entwicklung erkennen lassen. Und wir wollen am Konsolidierungssystem für den gemeindlichen Haushaltsplan festhalten.


Damit können wir in Stuhr auch einen Beitrag dazu leisten, dass sich die Lebensqualität schrittweise verbessert oder stabilisiert.


Es war ein gemeinsames Ziel der verantwortlichen Kommunalpolitik in Stuhr, die Möglichkeiten von Fördermitteln für den Ausbau des Schulsystems in Stuhr durch den Einsatz von Finanzressourcen, die durch die Haushaltskonsolidierung erzielt wurden, in die Wege zu leiten. Dafür waren alle Anstrengungen wertvoll. Jetzt haben wir zwei Schulstandorte in Brinkum und Moordeich entwickelt, die eine gute Voraussetzung für zukunftsorientierte Bildung unserer Schülerinnen und Schüler darstellen.


Ebenso war es gut und notwendig, dass sich die Gemeinde an der Entwicklung der Fernverkehrswege in und um Stuhr herum beteiligt hat. Daran hat auch die FDP in Stuhr einen wesentlichen Anteil entwickelt, der zu einem erkennbaren Erfolg geführt hat.


Weil unsere Ideen und Überlegungen in den letzten fünf Jahren weitgehend umgesetzt oder eingeleitet werden konnten, können wir uns für die nächsten Jahre neue Schwerpunkte setzen.


Kinder, Familie und Senioren

"Kinderlärm ist Zukunftsmusik" ist unser Motto.


Die FDP setzt sich ein
 für niedrigere Kindergartengebühren
 für die kostenfreie Betreuung von Kindern unter drei Jahren
 für einen Dialog mit Unternehmen über betriebliche Unterstützung bei der Kinderbetreuung
 für sachgerechte Lösungen zur Kommunalisierung der Grundschulen
 für mehr Eigenverantwortung in unseren Schulen
 für das Wohlfühlen der Senioren in der Gemeinde bis ins hohe Alter


Mehr Lebensqualität für die Menschen und besonders die Familien in Stuhr erfordert jetzt Überlegungen, wie der Bereich der Kinderförderung in unseren Kindertagesstätten auch kostenmäßig für die Eltern günstiger gestaltet werden kann. Dabei wird bei den ziemlich undurchsichtigen Finanzierungsvorschlägen für kostenfreie Kindergartenplätze aus Sicht des Bundes dieses Ziel kaum in absehbarer Zeit zu verwirklichen sein. Die FDP in Stuhr setzt sich aber dafür ein, eine Absenkung des Elternanteils an den Kosten in Stuhr zu erreichen. Dazu gehört auch die Umsetzung der Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Wir wollen einen Schwerpunkt für Familien und Kinder setzen.


Senioren sollen in unserer Politik die Verantwortung finden, die ihren Bedürfnissen im Alter gerecht werden. Die noch in hohem Maß aktiven älteren Menschen bedürfen besonderer Berücksichtigung und Förderung. Ein wichtiges Anliegen ist uns deshalb ihre Einbindung mit ihren Erfahrungen und ihren Aktivitäten in das kommunale Leben.


Wohnen und Arbeit

Wirtschaftsförderung von Handel und Gewerbe ist Zukunftsarbeit für das Zusammenleben.
 

Die FDP setzt sich ein
 für eine Fortführung der Konsolidierung des gemeindlichen Haushaltes
 für eine Stärkung der Gemeinde Stuhr als Mittelzentrum
 für eine umfassende Aktion zum Ausbau des Tourismus im Zusammenwirken mit dem Landkreis und seinen   vorhandenen Einrichtungen
 für eine intensivere Jugendhilfearbeit in den Gemeinden
 für eine umfassende Gemeindefinanzreform


Wer in der Gemeinde Stuhr wohnt und seinen Lebensmittelpunkt hier hat, sollte nach Möglichkeit auch einen Arbeitsplatz hier finden können.


Natürlich steht Stuhr nicht an, gegenüber dem Oberzentrum Bremen - und das ist es nun einmal - sämtliche Arten von Arbeitsplätzen in Konkurrenz vorhalten zu wollen.


Die Zahl der Arbeitsplätze aber und deren Qualität, die in den letzten Jahren in der Gemeinde geschaffen wurden, haben den hiesigen Arbeitsmarkt und den Pendlerverkehr nachhaltig positiv beeinflusst.


Handel, Handwerk und Gewerbe müssen auch in Zukunft in Stuhr eine gute Adresse haben.


Ein gesunder Wirtschaftsbereich ist ein Grundstein für die Sicherung der sozialen Belange und des Zusammenlebens in unserer Gemeinschaft. Das ist unser Anteil an einer starken Wirtschaftregion.


Dem Wirtschaftszweig Tourismus ist in Zukunft viel mehr Aufmerksamkeit zuzuwenden.


Die Gemeinde Stuhr hat für ihre Gäste eine Menge zu bieten.


Eine wichtige Funktion hat im Wirtschaftsbereich natürlich auch die Ausbildung der Jugendlichen und damit die kommunale Jugendarbeit.


Unsere jungen Generationen brauchen vor allem Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Die Mittel der kommunalen Jugendhilfe sind vorrangig in den Gemeinden für die Jugendförderung einzusetzen. Das ist die beste Prävention gegen Kriminalität, Intoleranz und Gewalt.


Mit dem Ziel einer eigenverantwortlichen Lebensgestaltung sollen die Mittel für die Jugendarbeit gebündelt und die Beteiligung von Organisationen aus Handel, Handwerk und Gewerbe erschlossen werden, denn schließlich sind die jungen Menschen positiv auf Ausbildung und Beruf vorzubereiten.


Mobilität und Verkehr


Mobilität ist Lebensqualität.

 

Die FDP setzt sich ein
 für einen guten Ausbau gemeindlicher Straßen
 für eine Straßenbahnanbindung nach Bremen mit einem guten Park-and-Ride-System
 für eine bessere Verkehrsanbindung der einzelnen Ortsteile
 für eine Einflussnahme für Stuhr auf die Entwicklung des Bremer Flughafens für ein übergeordnetes Lärmkataster


Im Ballungsraum Bremen ist die Gemeinde Stuhr gefordert, mehr für die Mobilität ihrer Einwohnerinnen und Einwohner zu tun, damit die verschiedenen Ansprüche an Erreichbarkeit und eigener Beweglichkeit erfüllt werden.


Wir verstehen darunter nicht nur den Ausbau von Straßen.
 

Der öffentliche Personennahverkehr muss auf breitere Beine gestellt werden. Eine Straßenbahn über Kattenesch und Brinkum nach Weyhe, die von uns so bezeichnete "Technologielinie" über den Flughafen und zur UNI Bremen, steht dabei - auch wenn sie im Augenblick nicht zu erreichen scheint - in unserer Bewertung höher, als eine zu lange Trasse über Stuhr nach Weyhe. Sie sollte in Verbindung mit der Planung der B6 neu weiter betrieben werden.
 

Die zu lange Straßenbahnanbindung über Huchting nach Weyhe ist für uns deshalb nur die zweite Alternative.
 

Alle Überlegungen dürfen nicht dazu führen, dass auf die kommenden Folgekosten kein Augenmerk gerichtet wird.
 

Wir wollen den Erfolg nicht um jeden Preis. Die Erfolge unserer Konsolidierungsarbeit sollen den Menschen in Stuhr in vernünftiger Weise zurückgeben werden. Dazu gehört es, jedes Vorhaben auf seine Zukunftsfähigkeit hin zu durchleuchten und danach die Entscheidung über den Einsatz von Mitteln zu treffen.
 

Die FDP Stuhr hat mit umfangreichen Vorschlägen und in vielen Gesprächen dazu beigetragen, dass die Fernverkehrsprobleme im Südraum Bremens durch die Straßenbaumaßnahmen zügig einem Ende zugeführt werden. Auch hier hat sich der politische Einsatz gelohnt.
 

Die Einwohnerinnen und Einwohner in der Gemeinde Stuhr müssen nachhaltig vom Lärm des durchfahrenden Fernverkehrs entlastet werden. Nach Fertigstellung aller Fernverkehrsstraßen im Raum Stuhr ist das Straßenverkehrskonzept in Stuhr einer Nachhaltigkeitsprüfung zu unterziehen.
 

Lärmschutz dient insgesamt der Lebensqualität in unseren Orten. Das gilt auch für den Bereich des Verkehrsflughafens Bremen. Wir wollen nicht, dass der Flughafen Bremen mit dem Angebot von Billigfluglinien die vertraglichen Vereinbarungen mit der Gemeinde Stuhr bricht und dass es zu einer weiteren Lärmbelastung kommt. Das Nachtflugverbot muss außerdem uneingeschränkt erhalten bleiben.


Freizeit und Kultur

Landschaft, Landwirtschaft, Gewerbe und Wohnen müssen einander nicht ausschließen.


Die FDP setzt sich ein
 für den Ausbau der Naherholung
 für einen soliden Ausgleich der gemeindlichen Planung mit der Landwirtschaft
 für die Heranführung der Menschen an die Natur
 für neue Ideen in Sport und Kultur
 

Wer in der Gemeinde wohnt und arbeitet, soll sich hier auch in der Freizeit wohlfühlen.
 

Deshalb widmen wir unsere Arbeit in der Zukunft auch der kontinuierlichen Verbesserung der Lebensqualität. Die Gemeinde Stuhr hat bereits gute Standards erreicht, die sowohl Sport, Freizeit und Kultur betreffen. Sie gilt es zu halten und auszubauen.
 

Wir wollen unter Einbindung der landwirtschaftlichen Strukturen und nach dem Konzept des Landschaftsplanes die Kulturlandschaft in der Gemeinde erhalten. Landwirtschaft, Wohnen und Gewerbe dürfen sich in der Gemeinde nicht ausschließen.
 

Für die Naherholung soll ein Tourismuskonzept unter Beteiligung des betroffenen Hotellerie- und Gaststättengewerbes und des Landkreises erarbeitet werden. Mit einem guten Wegenetz sollen die Menschen an die Natur herangeführt werden, ohne dass sie in Naturschutzbereiche eindringen müssen.
 

Der Sportbereich hat in der Gemeinde immer einen hohen Stellenwert gehabt. Die heutige Zeit verlangt auch hier nach Ergänzungen und Veränderungen, die als Zukunftsaufgabe zu sehen ist.
 

Wir wollen die Sportförderung erhalten.
 

Kultur ist in der Gemeinde in vielfältiger und anerkannter Form entwickelt worden.
 

Sie gilt es nach dem Grundsatz - lieber barfuß, als ohne Kultur - zu pflegen.
 

Eine Studie über Stuhr hat ergeben, dass das kulturelle Angebot hier gut ankommt.


Unsere Aufgabe:

Stuhr - eine l(i)ebenswerte Gemeinde

 

 

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